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DAS, WAS IST, IST NICHT GEDACHT

Du hast erklärt: 

'Ullaporol - das, was existiert, 

was den Namen 'ullam' trägt, 

ist keine Gedankenform'.

Gepriesen seist Du!

 

Du hast erklärt: „Das Bewusstsein der Wirklichkeit 

und das Bewusstsein der Dinge um uns herum 

existieren nicht losgelöst von dieser Wirklichkeit.“ 

Gelobt seist du!

 

 

„Daher ist der Ort, an dem alles existiert, das Herz.“ 

Das hast du verkündet. 

Gelobt seist du!

 

- Upadesha Tiruvahal' von Muruganar

 

Könnte es ein Seins-Bewusstsein geben, das unabhängig von Dem existiert, was ewig IST? Da diese Wirklichkeit im Herzen existiert, frei von Gedanken, wer könnte dann über diese Wirklichkeit, die man das Herz nennt, meditieren? Sei dir bewusst: Im Herzen zu verweilen, so wie es ist, bedeutet wahrhaftig, darüber zu meditieren.

 

- Ulladu Narpadu, die vierzig Verse über 'Das-was-ist‘

 

Um das zu erkennen, was IST,

gibt es keinen weiteren Erkennenden.

Daher ist das Sein Gewahrsein

Und wir alle sind Gewahrsein.

 

Das Selbst zu kennen, bedeutet, 

das Selbst zu sein,

Denn es ist nicht-dual.

In solchem Wissen

verweilt man als Das.

 

- Upadesa Saram, Strophe 23, 26

 

Dies ist eine wunderschöne Sammlung von Versen über die Einheit von Sein, Sat, und Gewahrsein, genannt Chit. Das Sein ist Gewahrsein. Es kann nicht als Objekt, als Empfindung oder mentaler Zustand erfahren werden, weil es nicht-dual ist. Wir können es nur SEIN. Es ist immer verfügbar, wenn wir alles Denken, Wollen oder jede Form von geistiger Aktivität für einen Moment fallen lassen und als ES ruhen. Eine weiträumige Stille ohne Inhalt offenbart sich. Es ist eine Qualität, die jeden anderen geistigen Zustand übertrifft. Sie bringt sofort eine Distanz und gleichzeitig eine Nähe zu den mentalen "Objekten", mit denen sie in Kontakt kommt. Deshalb hat Sri Ramana oft gesagt, dass es nur EINE Bedingung gibt, die erfüllt werden muss:

 

"Summa iru!" - Sei still! 

 

Je mehr wir in diesem Sein verweilen können, desto klarer wird es sich offenbaren. So wird eine langfristige Kultivierung erfahren, die in der Manonasa-Erfahrung gipfelt, die der junge Venkataraman 1896 in Madurai machte.

 

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